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Alternativsysteme

Wärmepumpen, thermische Solaranlagen oder auch Wärmeverbunde sind energetisch sinnvolle Systeme, welche bereits heute fast zum Standard gehören.

Kaum ein Gebäude, welches nicht mit einer Wärmepumpe beheizt wird, etliche Dächer werden von Solaranlagen geziert.
Die stetige Entwicklung dieser Systeme hat eine Marktreife hervorgebracht, welche solche Anlagen auch wirtschaftlich interessant werden lässt. Förderbeiträge als ergänzende und unterstützende Massnahmen sind ein zusätzlicher Anreiz.

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe nimmt die Energie aus der Umgebungsluft und gibt diese an das Heizungswasser ab, braucht zur Erzeugung von 100% Wärme ca. 30 bis 35% elektrische Energie, bei Sole-Wasser- (Erdsonden) oder Wasser-Wasser- (Grundwasser) Wärmepumpen vermindert sich der Anteil der elektrischen Energie auf ca. 20 bis 25%, diese sind somit bedeuten effizienter, generieren aber auch dementsprechend höhere Investitionskosten. Auch das Brauchwarmwasser lässt sich heute einfach und kostengünstig mit der Wärmepumpe bereitstellen.

Eine thermische Solaranlage besteht aus der Kollektorfläche, den Verbindungsleitungen mit Armaturen und Apparaturen sowie dem Solarspeicher oder Solarwassererwärmer. Die Sonnenkollektoren können ins Dach integriert oder auf das bestehende Dach aufgebaut werden.
Die optimale Dachausrichtung wäre Süd, Abweichungen Richtung Ost oder West sind tolerierbar. Die Kollektorenneigung sollte zwischen 30° und 60° betragen, um einen optimalen Kollektorertrag erreichen zu können. Aber auch horizontale oder vertikale Kollektorenausrichtung (vorzugsweise Vakuumröhrenkollektoren) sind möglich.